Die Serotonin Klatsche. MXP und 5-MAPB.

Am Wochenende nach meinem Geburtstag (14-15. März) habe ich mir was aus meinem Research Chemicals Shop was feines bestellt.

Methoxphenidin und 5-MAPB.
Jeweils ein Gramm.

Kam am Freitag schon an, aber wie man die Post kennt, Abholschein rein.

Okay, samstags war ich noch zum Kaffee trinken verabredet. Davor das zeug geholt.

Gegen Mittag wieder zuhause gewesen. Mir die Substanzen angeschaut.

Methoxphenidin, weiss kristallin.
5-MAPB beige, richtig feines Pulverchen.

Egal.

Allergietest hatte ich von beiden schon vor Wochen gemacht.

Also die erste Line 5-MAPB gelegt. Liegen lassen, eine rauchen.

Die Gedanken daran, jetzt wieder was zu konsumieren, was ich und der Rest der Bevölkerung kaum kennt, hat doch den Respekt nicht verloren.

Kippe war aus. Ich nehm den Spiegel, eine kleine Test Line, ob es stark und lange brennt. Egal, Röhrchen angesetzt gezogen.
Augen tränen, es brennt doch schon ziemlich. Aber hört genauso schnell auf wie es angefangen hat.

Es waren so Ca. 50 mg.
Ich nahm mir ein Blättchen, baute nur eine 100 mg Bombe.
Runter damit.

Auf’s anfluten warten, es soll wie MDMA wirken. Jedenfalls ähnlich.

2 kippen später (Ca. 30 – 60 Minuten) merkte ich die ersten Wellen. Euphorie kam auf, ich wird e hibbelig.
So wie ich es von MDMA her kenne.

Okay, raus oder nicht, du weis nicht was die Substanz noch so in petto hat.
Bleiben wir lieber daheim, auch wenn es sich langweilig anhört und liest.

Hier nun nicht abbrechen, es kommt noch etwas.

Wow. Es war herrlich, ich zog noch ne Line und dachte, das Dissoziativa (Methoxphenidin) würde es nun abrunden.

Aber erst noch gewartet, jetzt kam auch die Bombe und die 2. Line.

Es war schon heftig, wie das Serotonin durch mein Hirn pumpte.

Ich hab mit vielen Leuten geschrieben, Musik kam super und dieses “Ich liebe alles und jeden“-Gefühl war auch da, zwar empfand ich es nicht so stark wie bei MDMA, aber doch schon sehr präsent.

Es schmeckte auch nicht eklig beim runterlaufen.

So. Nun, wo es doch schon so wirkt, wie ich es nicht gedacht hab, kommt noch etwas MXP ins Spiel.

Ne kleine Line gebaut (ziehgeilheilt), ab rein inne Nase.
Ich hab gar nicht erst gemerkt wie das MXP anfing zu wirken.

Das kam erst später dazu.
Als ich dann komplett im Trip drin war, fühlte ich mich wie in so nen schlechten Gangster Film. Wo es immer einen Toni gibt, der alles von jedem in seinen Umkreis weis.

War schon erstaunlich, allerdings birgt MXP auch ein großes Blackout Risiko, was ich auch bestätigen kann. Mir fehlt ne knappe Stunde und keiner kann mir sagen was passiert ist.
Da ich immer alleine trippe.

Und es gab noch einen Moment.
Der mich ziemlich zum nachdenken gebracht hat.

Und zwar, wissen wir alle irgendwo ja wie es ist, wenn einem die Mutter einen Abschiedskuss hinter her wirft.
Dies war ähnlich, allerdings konnte man jeden Menschen Aug dieser Erde anvisieren. Heisst, ich saß einfach auf meinem Bett, bewegte in einer bestimmten Reihenfolge den Kopf und konnte so jemanden n Luftkuss zu werfen. Das war allerdings nicht das einzige, auch schimpfen oder sonst was konnte ich.
Allerdings war dies nicht das einzige, wenn ich zb jemanden n Luftkuss zu geworfen hab und der gelandet ist, kam in ganz transparent, kaum sichtbar noch ein 2. Luftkuss dazu.
Halt für Menschen, die man sehr liebt. Und ich habe auch einige von diesen Doppel Luftküsse bekommen, gemerkt, das der 2. Transparente die doppelte Intensität hat.
Ich hab dieses Spielchen so oft gemacht, das ich denke das irgendwo da auch was dran sein kann.
Jetzt nicht das mit dem Kopf und einer bestimmten Person einen Luftkuss geben, sondern das mit dem 2. Transparenten.

Ich kann es kaum erklären, selbst in Worte fassen kann man des sowieso nicht.

Ich war also gut dabei, das Gramm MXP ist auf, 5-MAPB hab ich noch ~700 mg. Vielleicht auch nur noch ~500 mg. Das weis ich nicht genau.

Da es allerdings n Serotonin Releaser ist, wird in max nem Monat damit weiter getestet. Vielleicht auch mal mit Psilos zusammen? Könnte ähnlich wie nen Ethnoflip wirken, nur heftiger.
Ich bin gespannt und kann sagen, das diese Substanz sehr an MDMA ran kommt.

60 – Wurzeln

Wurzeln, ein Thema, was mich sehr berührt.

Jeder Mensch hat irgendwo seine Wurzeln. Meist sind diese in der Heimat fest verankert und nicht so leicht herauszuziehen.

Ich hatte nie richtige Wurzeln. Wir zogen oft und viel um. Auch in meiner Vergangenheit, wenn ich so darüber nachdenke, hat meine Mutter nie was von ihren Wurzeln erzählt.

Ich hatte so gesehen nie eine ganze Familie, also mit allen was da zu gehört.

Eher nur meine Mutter und meinem Dad. Wofür ich auch dankbar bin.

Aber ich hätte mir gewünscht, andere Familienmitglieder kennen zu lernen.
Diesen Stress an weihnachten zu haben, wie ihn andere haben, glücklich wieder in den eigenen 4 Wänden zu sein.

Nein, stattdessen sind wir oft umgezogen. Das letzte mal war von Varel nach Westerstede.

Ich könnte sagen, dass da meine Wurzeln sind, wäre aber gelogen. Ich versuche irgendwo Fuß zu fassen. Ich schaffe es nur nicht.

Einfach irgendwo bleiben, wo es mir gefällt, wo ich mich wohl fühle. Wo ich meine Wurzeln schlagen kann. Es wird auch noch eine Zeit dauern, bis ich den richtigen Ort gefunden hab. Bis dahin bleibe ich weiterhin rastlos, auf der Suche nach diesen Ort.

Entschuldigt, wenn es nicht mehr geworden ist. Hab einfach zu viele Gedanken und darunter Blog Posts im Kopf, die ich Aug bh schreiben möchte. Aber halt keinen Anfang finde.

Vertrauen, was wurde daraus?

Wenn man Menschen vertraut, können genau diese sich freuen.
Vor allem, wenn man wie ich es schwer kann.

Aber es gibt immer wieder Menschen, die das Vertrauen missbrauchen, dir ins Gesicht lügen ohne rot zu werden und dann geht eh alles den Bach runter, wenn man dies mitbekommt.

Genau so, ist es gestern mit einer „Freundin“ von mir geschehen.

Ich kenne sie nun über 4 Jahre, hab ihr alles erzählt, sie mir genauso (denke ich) und dann sagt man einmal seine Meinung und alles ist vorbei.

Gut, ich habe schon sehr viele Menschen verloren, sei es durch Umzug, aus den Augen verloren oder dem Tod.

Aber das, was gestern geschehen ist, war noch nicht dabei.
Sie wusste eigentlich alles von mir, über Drogen, was grad in mir abgeht und vieles mehr.
Ich habe gestern, durch zufall mit bekommen, das es alles nur verarsche war. 4 Jahre lang.

Gut. Sie zur Rede gestellt, keine Antwort bekommen. Bis irgendwann raus kam, was Sache ist.

Darauf gehe ich nun nicht weiter ein, das ist nun wirklich nichts, was ins Internet gehört.

Gut, habe den Kontakt kurzerhand abgebrochen. Auf solche Menschen kann ich ganz gut im Leben verzichten.

Aber wie kommt es, das man das Vertrauen so mit Füßen tritt?
Was geht un solchen Menschen vor?

Ich kann mir nicht vorstellen, Menschen so zu verletzen. Ich bin einer, der Vertrauen Wert schätzt. Ich mag es, wenn Leute nur vertrauen und ich (nach langer Zeit) auch Vertrauen kann.

Ich bin sehr vorsichtig, was das angeht. Jemanden zu vertrauen, das hat nur meine Erfahrung gezeigt.
Ich würde gern etwas schneller vertrauen fassen wollen, es geht aber einfach nicht. Gut, es gibt Ausnahmen. Wie überall.

Nur ich weiß, sollte ich wieder auf die fresse fallen, is es meine schuld.

Nächte, Gedanken, Tränen.

Schon die 2. Nacht, wo ich nur nachdenke. Ob das was ich mache und möchte richtig ist.

Aber nicht nur um meine Zukunft, sondern auch was ich so einigen Leuten angetan haben könnte.

Ich bekomme ja nicht mal eine Antwort. Auf gar nichts. Von niemanden. Und es tut weh.

Ich zitiere mal aus Dela’s Blogbeitrag:

Ein “Du fühlst dich gut an” ist mitunter der
ehrlichste Satz den wir noch fertig bringen.
Wenn wir uns neben irgendjemandem einrollen
und schlafen können ist das mehr, als die meisten
von uns noch erwarten.
Wir fluchen und treten und brechen ein wenn aus
diesem letzten kleinen Netz, dass wir noch haben
jemand wegbricht.
Und wenn wir endlich genug Scheiße gebaut
haben, so viel kompensiert (und überkompensiert)
haben dass es doch nicht mehr wehtut, verfluchen
wir uns selbst dass wir zu gefühlskalten
Arschlöchern geworden sind.
Fragen uns, warum es doch so schnell wieder
weiter geht. Denn das können wir. Weitergehen.

Den ganzen Beitrag gibt es hier.

Weitergehen, das muss es meistens auch. Darum ziehe ich auch aus Leer weg.

Aber worin es mir geht, sind die ersten Sätze.

Das mir selbst ein „Du fühlst dich gut an“ oder „Es tut gut mit dir zu reden/schreiben“ nicht über die Lippen bzw tasten geht.
Obwohl es ja so ist.

Und dann bemerkt man selbst, wie es langsam aber stetig auseinander bricht. Und man kann nichts machen.
Man selbst versucht zwar noch etwas aber, wenn der andere nicht möchte, will. Macht man selbst Fehler.

Ich breche den Kontakt ab. Nach einiger Zeit, tut es mir Leid und ich möchte dann schreiben, aber kann dann doch nicht.
Man, hat ja kein Kontakt mehr.

Tränen laufen, ich versuche mich dann mit irgendwas zu betäuben. Meist Alkohol, oft Dextromethorphan, selten Diphenhydramin (dazu hab ich auch nicht Beitrag).

Aber es bringt ja nichts, ist der Rausch vorbei, kommt es in mindestens doppelter Stärke zurück.

Auch wenn ich so viel bin geschrieben hab und es eigentlich auch nur mit einem Satz getan wäre (statt den ganzen Text).

Bitte verzeih mir!
Und sag mir was ich falsch gemacht hab.

99 – Düfte

Düfte, es gibt ja zig tausend verschiedene.
Fange ich mal mit den unangenehmen an.
Ich fahre kaum bis gar nicht in öffentlichen Verkehrsmittel, da ich dies nicht brauche. Wenn ich dann doch mal damit fahre, achte ich nicht so sehr darauf wie andere riechen, eher, ob ich noch gut rieche. Was besonderes auf langen und im allgemeinen im Zug ist. Da ich sehr schnell, auch bei (für anderen) kühlen oder gar kalten Temperaturen, passiert. Liegt vielleicht auch an meiner Jacke (dicke Bomberjacke) liegt. Aber auch im T-Shirt oder sonst für ein oder kein Oberteil passieren kann.
Deshalb, hab ich auch immer auf Zug Fahrten, sei es auch nur 5 Minuten, ein Deo dabei.
Man riecht sich ja als erstes.

Danach kommen die Menschen um mich rum. Was teils echt in ein Düftechaos enden kann. Und dies ist anstrengend, oft so, das ich dann das Weite suche.
Der eine oder andere achtet darauf nicht so, oder kommt grad von der Arbeit.
Da muss man auch mal die Nase dicht machen.

Anderer seits, kann ich auch nicht in Läden wie Douglas rein, da ist dass nämlich ganz schlimm.
Es riecht zwar alles gut (klar je nach Geschmack nicht), aber es ist doch zu viel auf einmal.
Und ich weiß auch nicht, wie man in so einen Laden was aussuchen kann, es riecht doch dann zuhause oder unterwegs doch ganz anders.

Aber wenn ich einiges rieche, wie wenn jemand Rotkohl oder was aus meiner Kindheit kocht, dann denke ich immer wie meine Mutter früher gekocht hat.
Oder wenn ich an einer Tankstelle vorbei komme und das Benzin/Öl Gemisch rieche, wie mein Stiefvater an den Autos rum geschraubt hat (tut er nun immer noch, aber ich wohne etwas weit weg um mal eben hin zu gehen).

Und oft verliere ich mich auch schon mal in Gedanken dabei, wie ich dann mitgeholfen hab.

Oder wenn ich diese körnige Seife, die Werkstätten oftmals haben.
Da kommt halt die Schulzeit und die Praktika in Erinnerung.

Aber sonst, schnüffel ich an Leuten rum, das kommt eher nebenher.
Halt wenn man in einer Schlange steht, beim Arzt wartet oder halt in öffentlichen Verkehrsmitteln.
(btw, es würde auch etwas komisch kommen wenn man den neben sich beschnüffelt 😁)

08 – Loslassen.

Loslassen, ein ziemlich emotionales Thema.

Wir mussten alle schon mal etwas loslassen, sei es Gedanken, träume oder einen geliebten Menschen.

Der Großteil kommt damit recht gut klar, nach einiger Zeit verblassen die Narben. Andere wiederum können es nicht verarbeiten.

Ich bin eher die Kategorie, es dauert sehr Lang.
Gedanken und träume gehen im Gegensatz zu Menschen recht schnell.
Vielleicht liegt es auch etwas an meiner Vergangenheit, das ich einfach nicht schnell und schmerzlos loslassen kann. Ich kann Menschen allgemein nicht schnell Vertrauen, und wenn ich diese Menschen dann loslassen muss, dann is dies sehr schmerzhaft. Zertrümmert mir das Herz und macht es für mich noch schwerer zu vertrauen.

Ich kann nur schwer loslassen. Sei es Gedanken, träume oder sonst etwas.
Es fällt mir einfach schwer, ich kann es nicht begründen, so sehr ich das auch möchte.

Ich stand schon oft an einem Grab, von einem geliebten Menschen, sei es meiner Mutter, sei es Freunde oder Bekannte…

Es fällt mir nicht einfach, zu glauben, daß diese Person von uns gegangen ist…

Ganz schwer war es bei meiner Mutter.
Ich der prollige Skinhead, der tagsüber Bier trinkt, hat sich an diesen Tag verkrochen.

Ich kann es immer noch nicht glauben. Aber es ist so.

Aber ich schweife ab, loslassen, was einen weh tut, was schmerzt, was nicht gut tut, das sollten wir alle. Es ist nicht immer einfach, aber man kann es schaffen.

Ich zu meinen Teil, lasse hier auch vieles los. Was mir nicht gut tut, Menschen, die schlechtes wollen.

Es ist eine Art aussortieren, es gibt Dinge (wie auch Menschen, Gedanken etc) die einen umbringen können. Diese sollte man loslassen, damit man glücklich werden kann.

Ich weiß, es hört sich alles so einfach an, ist es aber nicht. Ich merke es selbst.

Daher werde ich hier mal ein Punkt setzen und den Beitrag nicht noch mehr versauen.

Lasst los. Auch wenn es schwer fällt. Es kann oft nur besser werden.

Helfen oder was erreichen? Die Zukunft ist wichtig!

Jetzt, wo ich wieder denke: so bißchen DXM wäre nicht schlecht, geht’s mir mit diesem Gedanken schlecht. Ich weiß, das es mir nicht gut tut. Das es in den Dosen zum Gift wird und ist. Die Nieren werden extrem belastet, bei den Dosierungen die ich konsumiere.

Mir macht die Droge erst ab 900 mg Spaß, die Wirkung entfaltet sich zum Chaos, Robowalk ist angesagt und teils auch leichte Halluzinationen.
In Verbindung mit DPH verstärkt sich das, THC tut dies auch.

Worauf ich hinaus will is eigentlich ein ganz anderer Grund.

Ich helfe gern, keine Frage, aber irgendwann kann ich auch nicht mehr. DXM ist für mich wie ein Reboot beim PC. Speicher ist leer, ich kann wieder vernünftig denken.
Es ist so befreiend, wenn die Tage danach, dieser Antidepressiva Effekt kommt.

Klar triggert mich nun dieser Beitrag auch. Aber besser die gedanken niederschreiben als mich vergiften.

Ich denke oft über viele Dinge nach, meist sind es aber Nicht meine Probleme. Sondern von anderen, denen ich versuche zu helfen.
Aber ich muss in nächster Zeit etwas Egoistischer denken, ich hoffe, das niemand böse ist. Aber ich komme durch diese Gedanken zu nichts.
Ich habe noch so viel zu erledigen, für den Umzug. Und mir is das sehr wichtig.

Weil wenn ich hier bleib, werde ich keine 30, denn davor hab ich mich mit DXM, DPH und Benzos tot gefressen. Und Genau das will ich nicht.

Momentan geht es ganz gut ohne den ganzen scheiß. Selbst unter Menschen gelingt es mir, die Panik Attacken umzuleiten, ich höre meist bestimmte Musik, versuch mit dem imaginäre paddle (sucht Google mal danach, gehört zum morsen) was zu schreiben.
Das geht ganz gut, für mich.

Anfang nächsten Monat ist die Deadline, danach werde ich wohl noch helfen, aber nicht in den Umfang wie es nun ist. Das macht mich selbst kaputt.

Seid nicht böse, enttäuscht oder sowas. Ich habe euch echt gern und hab euch ziemlich lieb gewonnen.

Danke fürs Lesen.

Der hat 'n Schatten!